Tore für zukünftige Expansion öffnen

Implementierung einer skalierbaren, zukunftssicheren Lösung im Hafen Esbjerg

Als einer der größten Häfen Dänemarks, Hafen Esbjerg spielt eine entscheidende Rolle in der maritimen Logistik, im Offshore-Windbetrieb und in der regionalen Infrastruktur. Angesichts des zunehmenden Schiffsverkehrs, sich entwickelnder Sicherheitsanforderungen und der Integration neuer drohnenbasierter Aktivitäten initiierte der Hafen eine umfassende Modernisierung seines Kontrollzentrums im Rahmen eines von der EU geförderten Modernisierungsprogramms. Für Motilde, dem ausgewählten Lösungsanbieter des Hafens, war das Ziel klar: Eine fragmentierte Display-Umgebung in eine einheitliche, skalierbare und zukunftsfähige Leitstellenplattform zu verwandeln, die die langfristigen strategischen Ambitionen des Hafens unterstützt.

Herausforderung

Vor dem Upgrade verließ sich der Kontrollraum stark auf direkte Videoausgaben von physischen Servern, auf denen Milestone VMS lief, kombiniert mit einer Mischung aus unabhängig verwalteten Quellen. Kameras wurden innerhalb von Milestone konfiguriert und ihre physischen Ausgaben wurden mittels HDMI-Verteilung zur Videowand geleitet. Zusätzliche Webseiten und physische Quellen wurden ad hoc hinzugefügt.

Diese fragmentierte Architektur stellte mehrere Herausforderungen dar:

  • Begrenzte FlexibilitätLayout-Änderungen erforderten eine manuelle Neukonfiguration.
  • SkalierbarkeitsbeschränkungenDas Hinzufügen neuer Quellen oder die Berücksichtigung zukünftiger Systeme – wie z. B. Drohnenbetrieb – war einer komplexen Implementierung unterworfen.
  • Verlust der operativen EffizienzEs wurden mehrere Tastaturen und Steuerpunkte benötigt, um verschiedene Systeme zu verwalten.
  • Sicherheits- und NetzwerksegmentierungsbedenkenDer Hafen benötigte eine strikte Trennung zwischen operativen Bereichen (z. B. Hafenmanagement und Drohnenaktivitäten), während gleichzeitig Informationen auf der Videowand geteilt wurden.

Als zusätzliche Herausforderung entwickelte sich der Kontrollraum von einer Ein-Operator-Konfiguration zu einer Umgebung für vier Operateure, mit geplanter zukünftiger Integration von Drohnenüberwachung und potenziell anderen externen Interessengruppen. Die Lösung musste heute funktionieren – und für die Zukunft gerüstet sein.

Lösung

Motilde, VuWalls langjähriger Systemintegrationspartner in Frankreich, führte eine detaillierte ergonomische und technische Studie durch, um die operativen Anforderungen des Hafens zu definieren. Sie wählten VuWalls AV-over-IP-Lösung, die zentralisierte TRx-Plattform, um maximale Flexibilität und langfristige Skalierbarkeit zu gewährleisten.

Die Bereitstellung umfasste:

  • 16x 46-Zoll-Displays, was zu einer 8×2-Videowand mit einer Breite von fast 7 Metern führt.
  • VuStream 350 IP KVM Encoder und PAK Videowand und KVM-Nodes zur Verwaltung von physischen und IP-basierten Quellen und Displays.
  • Integration mit Meilenstein VMS über das TRx-Plugin.
  • Webbasierte Quellen, die von VuWall verwaltet werden Application Server.
  • Zentrale Steuerung der Videowand mit TRx, zugänglich über eine ControlVu-Bedienfeld.
Was sie an VuWalls Lösung neben der Leistung, Flexibilität und Benutzerfreundlichkeit wirklich mochten, war die Skalierbarkeit – heute müssen sie eine bestimmte Anzahl von Quellen und Geräten verwalten, aber morgen müssen sie neue Systeme in denselben Kontrollraum integrieren, und das ist mit dieser Lösung nahtlos machbar.
eloik Runde

Eloïk Ep
Regelungstechniker bei Motilde

Ergebnisse

Nur wenige Monate nach der Installation lieferte die neue Leitwarte im Hafen Esbjerg bereits messbare Verbesserungen:

1. Größere operative Flexibilität | Operatoren können auf Knopfdruck ganze Wandlayouts umschalten und sich so sofort an veränderte maritime, Wetter- oder Verkehrsbedingungen anpassen. Anstatt Dutzende von Kamerafeeds permanent anzuzeigen, kann das Team Informationen dynamisch nach Echtzeitbedarf priorisieren.

2. Vereinfachte Steuerung | Die Videowand wird über eine zentralisierte Steuerungsschnittstelle verwaltet – das strafft den täglichen Betrieb und reduziert die Komplexität.

3. Zukunftssichere Infrastruktur | Die AV-over-IP-Architektur ermöglicht die Skalierung des Ports durch einfaches Hinzufügen von Encodern, Decodern oder neuen Quellen. Kommende Drohnenoperationen, zusätzliche Überwachungsfeeds oder die Integration mit anderen Behörden können problemlos integriert werden, ohne das Kernsystem ersetzen zu müssen.

4. Langfristiger strategischer Wert Für die IT-Führungskräfte des Hafens liegt der bedeutendste Vorteil in dem, was als Nächstes kommt: Ereignismanagementfunktionen, erweiterte Quellintegration und domänenübergreifende Zusammenarbeit. Die Lösung ist keine “Einmal-Installation” – sie ist eine Plattform, die sich weiterentwickeln soll.

Hafen Esbjerg

Schlussfolgerung

Durch die Modernisierung seines Kontrollraums mit dem skalierbaren AV-over-IP-Ökosystem von VuWall hat Port Esbjerg eine fragmentierte Displayumgebung in einen einheitlichen, anpassungsfähigen Betriebsknotenpunkt verwandelt. Das Projekt ist mehr als nur ein Technologie-Upgrade, es stellt eine strategische Investition in langfristige Widerstandsfähigkeit dar – und stellt sicher, dass der Kontrollraum mit der wachsenden Rolle des Hafens in den Bereichen maritime Logistik, Offshore-Energie und erweiterte Überwachungsoperationen mithalten kann.

Über Motilde

Motilde ist ein europäischer Systemintegrator, der sich auf Leitstellen, Videowall-Lösungen und geschäftskritische Umgebungen spezialisiert hat. Das Unternehmen entwickelt, liefert und unterstützt vollständig integrierte Visualisierungslösungen, um die operative Effizienz, die Situationswahrnehmung und die Zusammenarbeit in komplexen Infrastruktur- und Industrieumgebungen zu verbessern.

Motilde Logo

Über Port Esbjerg

Port Esbjerg ist ein führender dänischer Seehafen und Logistikknotenpunkt an der Westküste Dänemarks. Er unterstützt die Handelsschifffahrt, den Offshore-Windkraftbetrieb und die Frachtumschlag und dient als wichtiges Tor für den Seetransport und die industrielle Aktivität in Nordeuropa.

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