Vom Dispatch zur Entscheidung: Entwicklung intelligenter Leitstellen für die Notfallhilfe

Wie integrierte Visualisierungs- und Steuerungsplattformen die Arbeitsabläufe der Bediener vereinfachen und die Reaktionszeiten in hochsensiblen Umgebungen verbessern.

Moderne Kontrollräume stehen aufgrund der zunehmenden Komplexität unter Druck. Hier erfahren Sie, wie sich die Branche auf ein integriertes, bedienerorientiertes Design verlagert - und warum dies für unternehmenskritische Entscheidungen wichtig ist. 

Die steigende Komplexität von unternehmenskritischen Umgebungen

In verschiedenen Branchen, wie z. B. Versorgungsunternehmen, öffentliche Sicherheit, Transportwesen und Verteidigung, haben Leitstellen mit einer explosionsartigen Zunahme von Datenquellen, Kommunikationskanälen und betrieblichen Akteuren zu kämpfen.

Gartners 2024 IT-Infrastruktur und Betrieb Bericht stellt fest, dass Visuelle Workflows mit mehreren Quellen und Formaten sind heute eine der drei größten Herausforderungen für IT-Teams in Kontrollräumen. Von den Bedienern wird erwartet, dass sie mit Live-Video, Sensor-Feeds, SCADA-Systemen, GIS-Karten und Kommunikationsplattformen umgehen - oft auf separater Hardware und mit unterschiedlichen Schnittstellen. Dies stellt sowohl eine technische Herausforderung dar (Integration inkompatibler Systeme) als auch eine menschliche Herausforderung (Vermeidung kognitiver Überlastung in hochbelasteten Umgebungen).

Der menschliche Faktor: Kognitive Belastung und Entscheidungsmüdigkeit

Bediener in 24/7-Umgebungen sind anhaltenden kognitiven Anforderungen ausgesetzt. Untersuchungen der Human Factors and Ergonomics Society zeigen, dass häufige "Kontextwechsel" zwischen Systemen Verringerung der Reaktionsgeschwindigkeit um 15-25%insbesondere in zeitkritischen Situationen.

Stellen Sie sich eine Notrufzentrale vor: Ein Disponent muss möglicherweise zwischen Notrufen, Live-Kameraübertragungen und GIS-Overlays hin- und herschalten und gleichzeitig mit den Teams vor Ort kommunizieren. Jede Sekunde, die damit verbracht wird, durch Systeme zu navigieren, ist eine Sekunde, die nicht mit der Lösung des Vorfalls verbracht wird.

Bewährte Praktiken der Industrie in hochbelasteten Umgebungen, einschließlich der von der Internationale Stiftung für Stress bei kritischen Ereignissen (ICISF), betonen die Minimierung der kognitiven Belastung und stellen sicher, dass kritische Informationen in den Bedienerschnittstellen klar priorisiert werden, um ein besseres Situationsbewusstsein zu unterstützen.

Eine Infrastruktur, die nur schwer mithalten kann

Viele Kontrollräume sind noch immer auf separate Systeme angewiesen für KVM-Steuerung, Verwaltung von Videowänden, Aufzeichnung, und AV-over-IP-Verteilung. Das kann bedeuten:

  • Mehrere Sender pro Quelle
  • Höhere Infrastrukturkosten und Installationszeit
  • Mehr potenzielle Fehlerquellen
  • Engpässe bei der Skalierbarkeit, wenn neue Quellen oder Auflösungen hinzugefügt werden

In großen Betrieben, wie z. B. einem integrierten Transportkontrollzentrum, kann dies zu Verzögerungen bei der Wartung, zu komplexeren Bedienerschulungen und zu Problemen bei der Skalierung zur Erfüllung wachsender Anforderungen führen.

Der Wandel der Branche hin zu einheitlichen Abläufen

Zukunftsorientierte Kontrollräume bewegen sich in Richtung vereinheitlichte Visualisierungs- und Steuerungsplattformen das:

  • Erfassen Sie eine Quelle einmal und verteilen Sie sie überall - im richtigen Format und in der richtigen Auflösung
  • Steuerung mit nahezu null Latenz für lokale Bediener und skalierbare Feeds für Aufsichtspersonen oder entfernte Akteure
  • Bieten Sie eine einzige, intuitive Schnittstelle für alle Steuerungs-, Visualisierungs- und Verwaltungsaufgaben
  • Verringerung des physischen und kognitiven Fußabdrucks des Technologie-Stacks

Plattformen wie die von VuWall TRx Videowand-Verwaltungssoftwaredie KVM, AV-over-IP-Verteilung und Videowandverwaltung in einem einheitlichen System vereinen, sind ein Beispiel für diesen Trend, da sie die Komplexität von Kontextwechsel und Infrastruktur minimieren.

Der Europäische Verkehrssicherheitsrat empfiehlt in seinen Leitlinien für die Modernisierung von Leitstellen im Jahr 2023 Systeme, die Anzeige- und Steuerungsabläufe integrieren", um die betriebliche Effizienz und Ausfallsicherheit zu erhöhen.

VisionVS und TRx: Real-World-Beispiel für Integration

Ein Beispiel für diese Verlagerung hin zu vereinheitlichten Operationen ist VisionVSdas gemeinsam von G&D und VuWall entwickelt wurde. Es verschmilzt KVM-Steuerung und Videowandverteilung in einer einzigen Appliance, wodurch doppelte Encoder vermieden und die Komplexität der Infrastruktur reduziert werden.

Das Herzstück von VisionVS ist die TRx-Software von VuWall zur zentralen Verwaltung und Steuerung aller AV-over-IP-Videowand- und KVM-Geräte im Netzwerk über eine intuitive Benutzeroberfläche. TRx ermöglicht es den Bedienern, jede Quelle auf jedem Display zu routen, zu steuern und zu visualisieren, unabhängig davon, ob es sich um einen lokalen Bedienerbildschirm, eine großformatige Videowand oder eine entfernte Workstation handelt. Dank der Drag-and-Drop-Oberfläche und der rollenbasierten Zugriffskontrolle ist die Anwendung ebenso einfach wie leistungsfähig und stellt sicher, dass jeder Beteiligte genau das sieht, was er braucht, wenn er es braucht.

VisionVS liefert zwei gleichzeitige, verschlüsselte 4K-Streams - einen für die Bedienersteuerung mit Null-Latenz und den anderen für die skalierbare AV-Verteilung optimiert. Dieser Ansatz ("einmal erfassen, überall verteilen") reduziert die Komplexität der Infrastruktur, verkürzt die Projektlaufzeiten und stellt sicher, dass alle Beteiligten - vom Kontrollraum bis zu den Remote-Teams - die richtigen Informationen auf die richtige Weise und ohne Verzögerung erhalten.

VisionVS ist zwar nur ein Beispiel, aber es spiegelt einen breiteren Branchentrend wider: die Entwicklung hin zu vereinfachte, integrierte, bedienerorientierte Umgebungen die sich mühelos an die sich ändernden Anforderungen anpassen.

Um mehr über VisionVS zu erfahren, lesen Sie die Produktankündigung oder besuchen Sie die Produkt Seite.

ZUSAMMENFASSUNG: 3 Wege zur Reduzierung der Komplexität von Kontrollräumen 

1. Integration von Visualisierung und Steuerung
Wählen Sie Plattformen, die KVM, AV-Verteilung und Videowandverwaltung in einer Schnittstelle vereinen. Dies minimiert das Umschalten zwischen den Kontexten und verkürzt die Einarbeitungszeit für die Bediener.

2. Standardisieren Sie Ihre Infrastruktur
Führen Sie gemeinsame Protokolle ein und eliminieren Sie redundante Hardware. Weniger Komponenten bedeuten schnellere Bereitstellungen, geringere Wartungskosten und weniger Fehlerquellen.

3. Design für alle Stakeholder
Denken Sie daran: Bediener, Vorgesetzte und Außenteams nutzen Informationen auf unterschiedliche Weise. Erstellen Sie Workflows, die jeder Gruppe dieselbe Quelle in dem Format und der Auflösung liefern, die sie benötigen - und zwar automatisch.

Letzte Erkenntnis

Der Kontrollraum der Zukunft wird nicht durch die Anzahl der Bildschirme oder Feeds definiert, sondern dadurch, wie nahtlos sie miteinander verbunden werden können. verwaltet, geteilt und umgesetzt werden.

Da unternehmenskritische Umgebungen immer komplexer werden, werden diejenigen Strategien gewinnen, die Reibungsverluste reduzieren, die Infrastruktur entlasten und die menschliche Leistung in den Mittelpunkt stellen. Denn in diesen Umgebungen ist Technologie nicht nur ein Werkzeug, sondern ein Partner bei jeder wichtigen Entscheidung.

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Zusätzliche Referenzen

  • Ganzheitliche Kontrollraumgestaltung für kritische Infrastrukturen
    Er beleuchtet Herausforderungen wie schlechte Ergonomie, fragmentierte Layouts und die Notwendigkeit eines zukunftssicheren, widerstandsfähigen Designs in den heutigen High-Tech-Kontrollumgebungen.
    KBI Medien

  • 7 Grundlegende Elemente einer effektiven Kontrollraumgestaltung
    Erforscht Designprinzipien zur Verbesserung der Entscheidungsfindung, zur Verringerung von Stress und zur Verbesserung des Situationsbewusstseins - von der Beleuchtung über die Sitzordnung bis hin zu kollaborativen Arbeitsabläufen.
    OneDiversified

Anna Zoom
Autor
Anna Kozel
a.kozel@vuwall.com

Anna ist die Vizepräsidentin für Marketing bei VuWall. Sie leitet alle Marketing-Initiativen bei VuWall weltweit, zusammen mit ihrem großartigen Team! Dazu gehören die Website, Messen, soziale Medien, Branding, Kampagnen, Fallstudien, PR, Partnerschaften und vieles mehr! Sie konzentriert sich auf den Aufbau der Marke und hilft den VuWall-Partnern bei ihren Videowandprojekten. Anna spricht 4 Sprachen und in ihrer Freizeit geht sie gerne Snowboarden, Paddeln und macht Yoga mit ihren zwei tollen Töchtern.



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